Brunnenbau in Niger
Niamey liegt in einer der trockensten Zonen Afrikas, der Sahel-Zone.
Dort leiden die Bewohner nicht nur unter einer großen Hungersnot, sondern ihnen fehlt sogar das lebenswichtigste Element,
nämlich WASSER.
Um an das kostbare Element zu gelangen sind Brunnenbohrungen nötig, die zum Teil in über 100 Metern Tiefe reichen.

Der neue Brunnen im Dorf Torody versorgt rund 30000 Menschen, die zum Teil mit Eselkarren und Wasserkanistern aus den Nachbardörfern anreisen, um sich mit dem lebensnotwendigen Wasser zu versorgen.

Rund 30 Cent muss jeder pro Monat bezahlen, um den Brunnen nutzen zu können.
Mit diesen Mitteln wird die Instandhaltung des Brunnens finanziert.
Der Generalvikar der Diözese Niamey, Pere Laurent Lompo ist federführend für die Planung und Umsetzung des Brunnenbauprojekts.
Unter seiner Leitung sollen 12 Brunnen entstehen.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 160000 Euro.

Bei einem Besuch auf der Grav-Insel am 18.10.2007 wurde Herrn Lompo ein Jeep übergeben, der aus Spenden unseres Vereins finanziert wurde. Bei dieser Gelegenheit berichtete er über Einzelheiten des Brunnenbauprojekts.